Kaminbrand:
Fünfköpfige Familie konnte gerettet werden Der Rauchmelder
verhinderte Schlimmeres
EIERSHEIM. Zu einem Kaminbrand kam es am Donnerstagnacht in Eiersheim. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eiersheim und Külsheim wurden um 23.21 Uhr alarmiert. Weiter teilte die Leitstelle den Einsatzkräften mit, dass die Wohnung verraucht sei. Wie Külsheims Stadtkommandant Heiko Wolpert gestern den
Fränkischen Nachrichten mitgeteilt hat, sahen die Wehrmänner bereits bei der Anfahrt einen starken Feuerschein und Funkenflug aus dem Kamin schlagen. Aufgrund eines Risses
im Kamin war der Wohnbereich verraucht. Die fünfköpfige Familie mit drei Kleinkindern wurde durch einen in der Wohnung installierten Rauchmelder auf den Brand aufmerksam und konnte rechtzeitig das Haus unverletzt verlassen. In diesem Zusammenhang wies Wolpert auf die lebensrettende Eigenschaft von Raummeldern hin. Den eigentlichen Kaminbrand konnten die Feuerwehren mit einem Pulverlöscher schnell ablöschen.
Anschließend wurde der Kamin gereinigt und die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Im Einsatz waren während des Brandes am Donnerstagnacht das Deutsche Rote Kreuz mit Notarzt, die Polizei sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Eiersheim und Külsheim unter der Leitung von Stadtkommandant Heiko Wolpert. Dabei war man mit insgesamt drei Fahrzeugen und 33 Hilfskräften, darunter vier Atemschutzgeräteträger, vor Ort.
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